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Colle di Val d'Elsa  
 
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Wertvolle technische Erfahrungen und Kenntnisse verbunden mit einem im Laufe der Jahrhunderte immer raffinierterem Geschmack und Stil machen die Erzeugnisse aus Colle zu wahren Meisterwerken der Arbeit, Küche und des italienischen Kunsthandwerks...

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Die Geschichte von Colle di Val d’Elsa
Der Stadtteil 'Borgo' von Colle vom 'Piano'-dem unteren Stadtteil aus gesehen   Colle di Val d'Elsa liegt in der Toskana in einer strategisch günstigen Lage an der Frankenstraße, der großen Verkehrsader für die Pilger aus Nordeuropa, die in Rom Abbuße taten; in der Nähe von Siena, Florenz und Volterra.
Der Wohnort besteht aus drei voneinander unabhängigen Stadtteilen mit unterschiedlicher Struktur, und Anordnung: der Stadtteil Borgo in Santa Caterina, das Castello (die Burg) und "Pitticciano" sowie il Piano (der untere Stadtteil).
Die ersten beiden Stadtteile sind die ältesten; hier wohnten die großen Hegemonien der Stadt. Sie liegen auf demselben Bergrücken in Ost-West-Richtung.
Ein breites Tal liegt zwischen ihnen. Mächtig stehen sie über dem Tal mit dem "Piano", dem dritten großen Stadtteil mit moderneren Gebäuden und Produktionsstätten.
Im Gemeindegebiet von Colle wurden bedeutende archäologische Funde entdeckt, die auf das 4. Jahrtausend v.Chr. zurückgehen. Die ersten Dokumente, in denen Colle genannt wird, gehen auf das 10. Jahrhundert zurück. Ende des 12. Jahrhunderts erlangte die kleine Stadt eine eigene politische Identität und Autonomie: die ersten Gemeindestatuten gehen auf das Jahr 1307 zurück. Bereits im Mittelalter bedeckte die Stadt ein weites Areal: neben der Altstadt entwickelte sich der untere Stadtteil an den antiken Wasserkanälen entlang.
Diese künstlich angelegten Kanäle des Flusses Elsa entstanden nach dem 13. Jahrhundert, da es in Colle viele mit Wasser betriebene Mühlen, Papierfabriken und Walkmühlen gab.
Die Kanäle waren für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung.
In Colle di Val d’Elsa fanden viele Schlachten statt. Eine der bekanntesten ist die Schlacht von 1269 zwischen Welfen und Gibellinen, die die Politik der Toskana sehr beeinflusst hat.
Der Angriff der Truppen des Herzog von Kalabrien von 1479 zur Verteidigung des Florentiner Gebiets führte zunächst zu schweren Zerstörungen und später zur Verstärkung der Befestigungsmauern.
Nach dem Krieg von Siena und der Konstitution des Großherzogtums der Toskana im Jahre 1592, die in der Bulle von Klemens VIII. festgelegt wurde, wurde Colle Sitz einer neuen Diözese.
Im 16. Jahrhundert beginnt mit der Familie Usimbardi ein neues Kapitel der modernen Geschichte von Colle di Val d'Elsa.
Eine neue moderne Ära beginnt mit den neuen Industrien der Eisen- und Glasverarbeitung, die die Papierherstellung verdrängen.
Die Herstellung von Glas und später von Kristall wurde im Laufe der Zeit zum Markenzeichen der Industrie dieser Stadt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde Colle zum Böhmen Italiens erklärt, während es heute die "Stadt des Kristalls" genannt wird. 15% der Weltproduktion und 95% der italienischen Kristallproduktion werden in Colle di Val d’Elsa hergestellt.
Im Laufe des 16. Jahrhunderts steht Colle Val d’Elsa weiterhin auf der Seite der Florentiner. In dieser Zeit gewann die Stadt dank der Medici-Familie und berühmter Stadtbürger, die für den Prinzen in der Verwaltung arbeiteten, an Macht.
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Das Jahrhundert der Industrialisierung begann in Colle mit dem Sozialismus und der publizistischen Bindung an das neue politische Klima mit dem Erscheinen der Zeitung "La Martinella".
Das gesamte 20. Jahrhundert hindurch war Colle di Val d’Elsa ein Kunst- und Kulturzentrum. Diese friedliche Stadt zählt 20.000 Einwohner, hier trifft man auf antike und moderne Architektur inmitten der grünen Hügel über dem Fluß Elsa.
Die bekanntesten Persönlichkeiten, die in Colle di Val d’Elsa das Licht der Welt erblickten, sind: Arnolfo di Cambio, Bildhauer und Architekt des Doms von Florenz und später, in moderneren Zeiten "Il Selvaggio" (der Ungezähmte) Mino Maccari und der Schriftsteller Romano Bilenchi.

"Wie wäre es möglich ohne die Dinge unseres Lebens zu leben? Ohne unsere Vergangenheit wissen wir nicht, wer wir sind."
John Steinbeck, Schriftsteller (1902-1968)