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Kristall und Medizin
Seit der Erfindung des Glases waren die Wissenschaftler und Philosophen der Antike fasziniert von seiner Zusammensetzung und Natur und seiner Ähnlichkeit mit anderen Mineralprodukten wie das Bergkristall.
Seit Aristoteles wurde das Glas viele Jahrhunderte lang als ein Naturprodukt angesehen, ähnlich wie das Metall, besonders den Schmelzvorgang betreffend, dessen Grundlage eine Wasserausdünstung war.
Das Bergkristall oder der Hyalinquarz ist die meist verbreitete Quarzvariation auf der Erde; seine Kristallbildungen sind Vorläufer des Glases und des modernen Kristalls.

Bergkristallspitzen   Die Heilige Hildegard sagte, dass das Kristall das gefrorene Herz des Wassers sei und es nicht einmal den Sonnenstrahlen gelinge, es aufzutauen: Zur Heilung von Herzkrankheiten, Bauchschmerzen und Gastritis verwendete sie Wasser, in dem das Mineral vorher eine Stunde lang gelegen hatte.
Die ayurvedische Medizin benutzt Bergkristalle zum Stillen von Blutungen und als Fieber senkendes Mittel; die Kristalltherapie benutzt Hyalinquarz, um die Energieabgabe anderer Steine zu verstärken und diese neu mit Energie zu laden, wegen seiner blutstillenden Eigenschaft und seiner Gewebe erneuernden Fähigkeit.
Nach der ayurvedischen Medizin kann das aus Bergkristall gewonnene Wasser zum Tamponieren von Wunden verwendet werden. Wenn es in Tropfenform eingenommen wird, vernarbt das Gewebe besser und wirkt vorbeugend bei Schwindel, Durchfall und Übelkeit sowie bei Schwächezuständen, Körperschwäche, während der Genesung und zur Erhöhung des psycho-physischen Gleichgewichts.
Nach den Prinzipien der Kristalltherapie besitzen Kristalle eine eigene charakteristische und äußerst stabile, im Vergleich zu anderen toten Materien intensivere Schwingungsfrequenz, da die chemische Zusammensetzung relativ rein und geordnet ist.
Unter der Voraussetzung, dass Kristalle eine bestimmte Energie besitzen, kann man darauf schließen, dass durch die Wahl des richtigen Kristalls die disharmonische Vibration des kranken Körpers günstig beeinflussen werden kann. Diese Art der Resonanz bewirkt eine schnellere Heilung des Körpers.
Das Kristall selbst ist nicht die Quelle der richtigen Frequenz, sondern nur ein stabiler Sender, der dem veränderlichen Vitalzentrum das 'hohe A' vermittelt. Ähnlich wie die Stimmgabel, die wir zum Stimmen eines Instrumentes benutzen.
Die Resonanz ist die Basis der Heilkraft von Kristallen: wenn man das richtige Kristall wählt und auf das Vitalzentrum (Aura) der instabilen und labilen Person legt, kann das Kristall das Vitalzentrum durch Resonanz erneut ins Gleichgewicht bringen.
  Kristalltherapie

"Das Leben ist wie eine Komödie: die Länge spielt keine Rolle, auf die Darbietung kommt es an."
Seneca, Philosoph (5 v.Chr.. - 65 n.Chr.)